Mehrtagestouren

Das „Tuxer-Trekking-Kreuz“

Neben einer großen Anzahl von Tagestouren ist die Lizumer Hütte Etappenziel und Drehscheibe auf den bedeutenden kurzen bis langen Weitwander-Etappen und Mehr-Tages-Touren.

Sie ist die einzige Nächtigungsmöglichkeit auf den Routen nach Süden zur nächstgelegenen Hütte der Weidener Hütte ( 5 Stunden) und nach Westen, speziell vor der langen und anspruchsvollen jedoch einzigartigen Etappe „7 TuXer summits“ von  9-10 Stunden, zur Glungezer-Hütte.

Hinweis: Die Lizumer-Hütte befindet sich in einem Militärischen Sperrgebiet, es kann zeitweise zu Sperrungen kommen.

Hier finden Sie eine Auswahl an Weitwanderwegen & Mehr-Tages-Touren, die durch die zauberhaften ‚„Stillen, Weißen & Grünen TuXer“‘ führen und auch in Teilstücken begangen werden können.

Die klassische Alpenhauptkamm-Trekking- Route am Traumpfad München – Venedig ist die Grat-Überschreitung Glungezer-Hütte – Lizumer-Hütte über sieben TuXer Gipfel – „seven TuXer summits“.

Sie ist das markante Tiroler Kernstück der Alpenüberquerung vom Glungezer (2.677 m) in die Lizum (2.019 m) im Wattental.

Die Route „seven TuXer summits“ verläuft auf dem Glungezer & Geier Weg 335

7tuXer summits: Glungezer-Hütte (2.610m) – Gamslahner (2.681m) – Kreuzspitze (2.746m) – Rosenjoch (2.796 m) – Grünbergspitze (2.790m) – Grafmartspitze (2.720m) – Naviser Jöchl (2.479m) – Mölsjoch (2.334m) – Nördl. Schoberspitze (2.440m) – Klammjoch (2.359m) – Lizum im Wattental – Lizumer-Hütte (2.019m).

Alle Details finden sie auf der Website 7 tuXer summits

Der Inntåler Höhenweg wurde vom Alpenverein Hall in Tirol ins Leben gerufen. Er folgt 6 Tage (Etappen) der Höhenlinie 2000 hoch überm Inntal vom Patscherkofel bis zum Kellerjoch. Zwischen 1800 und 2800 m zieht der „Inntåler“ durch die weitgehend unberührte Berglandschaft der stillen TuXer Alpen.

2. Etappe: Glungezer-Hütte – Lizumer Hütte
3. Etappe: Lizumer Hütte – Weidener Hütte

Alle Details finden Sie auf der Website inntaler-hoehenweg.at

Verfügbarkeitsabfrage – Inntåler Höhenweg

Auf Ludwig Graßlers Traumpfad über die Alpen

Der über 550 km lange „Traumpfad” ist einer der bekanntesten Fernwanderwege im Alpenraum. Er verbindet zwei europäische Kulturmetropolen miteinander – München und Venedig.

Etappe: Lizumer Hütte zum Tuxerjoch Haus

Ausgangspunkt: Lizumer Hütte
Tourenverlauf: Dieser Abschnitt führt teilweise noch durch alpines Gelände, ist aber lang nicht so fordernd wie die letzte Etappe. Von der Lizumer Hütte zunächst Aufstieg zum Pluderlingsattel, über die Toten Böden und den Gschützspitzsattel, dann hinab ins Weitental und neuerlicher Aufstieg zum Tuxerjoch.
Endpunkt: Tuxerjoch Haus
Strecke, Höhenunterschied und Gehzeit: 11 km, 1150m Aufstieg, 880m Abstieg, 7 Stunden

Weitere Informationen (inkl. Kartenmaterial, GPS Daten, etc.) finden Sie auf den Websites: new.muenchenvenedig.demünchen-venedig.net

In 21 Etappen von Scharnitz am „Traumpfad über die Alpen“ nach Venedig.

„Die Bergtour ans Meer“ heißt der Trekkingführer von Gerald Aichner, Vorsitzender des Alpenverein Hall und des Landesverbands Tirol. Aichner beschreibt darin die Trekking-Tour mit seiner Frau, die von Scharnitz übers Karwendel und den Alpenbogen ans Meer bis Venedig führt. (Autor: Gerald Aichner)

5. Etappe: Glungezer-Hütte – Lizumer Hütte (über die „seven TuXer summits“)

6. Etappe: Lizumer Hütte – Tuxerjoch Haus

Österreichischer Weitwanderweg 02, 1.270 km

Der Zentralalpenweg 02 wurde am 18. Juni 1978 seiner Bestimmung übergeben und verdient in seinem westlichen Teil die Bezeichnung alpine Höhenroute. Er verläuft durch die Bundesländer Niederösterreich, Burgenland, Steiermark, Salzburg, Kärnten, Tirol und Vorarlberg, berührt die Nationalparke Donau-Auen und Hohe Tauern sowie den Naturpark Sölktäler.

Der Zentralalpenweg 02 wird um Zwieselstein vom Europäischen Fernwanderweg E5 und zwischen Knittelfeld und Bergerhube, Lizumer-Hütte und Rastkogelhütte bzw. Feldkirch und Pfälzer Hütte von der Via Alpina begleitet. Er ist der längste Wanderweg Österreichs.

Route 02A von den Niederen Tauern zum Rätikon und nach Feldkirch (Band II, etwa 595 km)

Vom Zillertal durch die Tuxer Alpen in das Wippund Stubaital sowie durch die Stubaier und Ötztaler Alpen in das Ötz- und Pitztal

14. Etappe: Weidener Hütte – Lizumer Hütte
15. Etappe: Lizumer Hütte – Navis

Für weitere Informationen siehe „alpenverein weitwanderer“

Von Garmisch über Innsbruck ins Pustertal und weiter bis Cortina d’Ampezzo

Der 13 Etappen lange „Olympia-Treck“, der in seiner Gesamtlänge von Garmisch (1936) über Innsbruck (1964, 1976) nach Cortina d’Ampezzo (1956) führt – genau genommen bis nach Sarajevo (1984), verbindet die 3 weltberühmten Olympiaorte.

  • 1. Etappe: Garmisch – Partnachalm – Reintalangerhütte – Knorrhütte – Münchnerhaus – Zugspitze – Knorhütte (11-13 h)
  • 2. Etappe: Knorrhütte – Gatterl – Feldernjöchl – Hochfeldernalm – Gaistal – Leutasch oder Ehrwald (5-7 h)
  • 3. Etappe: Ehrwald – Gaistal – Leutasch – Hoher Sattel – Scharnitz (6-8 h)
  • 4. Etappe: Scharnitz – Hinterautal – Gleirschklamm – Kristenalm – Solsteinhaus (5-6 h)
  • 5. Etappe: Solsteinhaus – Neue Magdeburger Hütte – Zirl (4 h)
  • 6. Etappe: Innsbruck – Patscherkofel – Boscheben – Glungezer-Hütte (4 h)
  • 7. Etappe: Glungezer-Hütte – Tulfeinjöchl – Steinkasern – Naviser Jöchl – Mölsjoch – Lizumer Hütte (7-9 h)
  • 8. Etappe: Lizumer Hütte – Torjoch – Torseen – Tuxalm – Vorderlanersbach (4 h)
  • 9. Etappe: Zillergrund/Bärenbad – Hundskehlgrund – Hundskehljoch – St. Peter im Ahrntal (7 h)
  • 10. Etappe: Vom Ahrntal ins Pustertal

Weiterweg nach Cortina d’Ampezzo

Variante A

  • 11. Etappe: Niederdorf – Altprags – Plätzwiese – Dürrrensteinhütte (4,5 h)
  • 12. Etappe: Dürrensteinhütte – Im Gemärk bzw. Schluderbach – Cortina d’Ampezzo

Variante B

  • 11. Etappe: Niedrdorf – Pragser Wildsee – Seekofelhütte (7 h)
  • 12. Etappe: Seekofelhütte – Kreuzboden – Rif. Ra Stua-Peutelstein (4 h)
  • 13. Etappe: Peutelstein – Passo Forcia – Passo Tre Croci – Cortina d’Ampezzo (4-6 h)

Literatur: Gerald Aichner, 2005, Trekking über die Alpen, Tyrolia

Von Innsbruck nach Brixen und Feltre

Literatur: Europa Höhenweg 2, 2005, Provinzverwaltung Bozen

Ein Europa Höhenweg im wahren Sinn des Wortes, auf dem man auf österreichischem Boden von Innsbruck bis zum Brenner geht, in Südtirol vom Brenner bis nach Brixen (in Wirklichkeit bis zur Sellagruppe) und schließlich im Veneto bis nach Feltre.

Ein einzigartiger Weg in 22 Etappen, mit einer Strecke von etwa 340 km und gut 130 Stunden Gehzeit.

Dies wurde ermöglicht durch das Projekt Interreg IIIa Italien-Österreich 2002-2006 “Eingreifen für die Erschließung der alpinen Wanderwege – das System der Höhenwege in den Alpen: Höhenweg Innsbruck – Brixen – Feltre“.

Dank dieses Projekts war es möglich, die beiden beinahe “jungfräulichen“ Höhenwege, die sich nördlich der Dolomiten entwickelt hatten, mit dem bewährten und altvertrauten Dolomitenhöhenweg n. 2 zu verbinden.
Eine Verbindung zwischen unterschiedlichen Kulturen, die aber durch dieselbe Leidenschaft vereint werden: jene für die Berge, für ihre Täler und für ihre Menschen.

Die drei Abschnitte des „Europa Höhenwegs 2“

1. Abschnitt: Von Innsbruck zum Brenner (Landshuter Europahütte) über Wipptaler Höhenweg – oder andere Varianten

  • über Wipptaler Höhenweg oder
  • Variante Inntåler Höhenweg (1. und 2. Etappe): – Glungezer-Hütte, Lizumer Hütte

2. Abschnitt: Der Europa Höhenweg führt vom Brenner (Landshuter Europahütte) bis zur historischen Stadt Brixen.

3. Abschnitt: Der Dolomiten Höhenweg n. 2 – auch bekannt als „Weg der Legenden“ – nimmt seinen Anfang in Brixen und führt in die Provinz Belluno bis zu seinem Ende in Feltre.

Für weitere Informationen siehe:

ePaper Europa Höhenweg Nr.2 – Dolomiti
Routenverlauf des 2. und 3. Abschnitts alpenvereinaktiv.com (Tourendetails nur mit Pro+)


1. Abschnitt – Variante über „Inntåler Höhenweg (Etappe 1 u. 2)

Hütten: Patscherkofel Schutzhaus (2.000m) – Glungezer-Hütte (2.610m) – Lizumer Hütte (2.019m) – Tuxerjoch Haus (2.313m) – Geraer Hütte (2.324m) – Landshuter Europahütte (2.693m)

  • 1. Etappe: Inntåler Höhenweg (Etappe 1) – Von Innsbruck-Igls über das Patscherkofel Schutzhaus nach Boscheben, weiter am Zirbenweg und dann über den Glungezer-Höhenweg zur Glungezer-Hütte.
  • 2. Etappe: Inntåler Höhenweg (Etappe 2) – Von der Glungezer-Hütte (auf dem Glungezer & Geierweg 335 über die „seven TuXer summits“) zur Lizumer Hütte
  • 3. Etappe: Lizumer Hütte – Tuxerjoch Haus (siehe alpenvereinaktiv.com)
  • 4. Etappe: Tuxerjoch Haus – Geraer Hütte
  • 5. Etappe: Geraer Hütte – Landshuter Europahütte

Eine Wallfahrt der besonderen Art bietet die Mehrtagestour von der Marienbasilika Absam zur Wallfahrtskirche Maria Trens in Sterzing (Südtirol)

Route: Marienbasilika Absam – Glungezer-Hütte (2.610m) – Lizumer-Hütte (2.019m) – Tuxerjoch Haus (2.313m) – Geraer Hütte (2.324m) – Landshuter Europahütte (2.693m) – Maria Trens bei Sterzing

Bitte beachten Sie! Wir übernehmen keinerlei Haftung oder Verantwortung für Schäden oder Unfälle. Die Tourenbeschreibungen ersetzen nicht ein gründliches Studium der Karten bzw. Fachliteratur sowie der Sperrgebiete/-zeiten des Österreichischen Bundesheeres Militärs und der aktuellen Wettersituation. Wir erheben keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit.

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